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Social-Media- und externe Kommunikationsrichtlinie – SME

Schützen Sie Ihre Unternehmensreputation und Daten mit klaren Regeln für Social Media und externe Kommunikation, zugeschnitten auf KMU, und stellen Sie regulatorische Compliance sicher.

Übersicht

Diese KMU-orientierte Richtlinie legt klare Regeln für Social-Media-Beiträge und sämtliche externe Kommunikation über das Unternehmen fest. Sie verlangt Genehmigungen für öffentliche Aussagen, definiert zulässige und verbotene Inhalte und beschreibt Verfahren für Überwachung, Schulung, Incident Response und Compliance im Einklang mit ISO/IEC 27001:2022 und weiteren Vorschriften.

Reputation & Compliance

Schützen Sie die Unternehmensreputation und erfüllen Sie rechtliche Standards durch strukturierte Leitlinien für Kommunikation und Social Media.

Klare Rollen & Genehmigungen

Definieren Sie Verantwortlichkeiten und stellen Sie sicher, dass nur autorisierte, genehmigte Kommunikation öffentlich geteilt wird.

KMU-taugliche Kontrollen

Für KMU konzipiert; weist die Richtlinienaufsicht dem General Manager zu, wenn kein CISO/SOC vorhanden ist.

Incident-Response-Integration

Integriert die Bewältigung von Content-Verstößen in etablierte Prozesse für Incident Response und Vorfallsmeldung.

Vollständige Übersicht lesen
Die Social-Media- und externe Kommunikationsrichtlinie (P36S) legt ein umfassendes, praxisorientiertes Rahmenwerk fest, um kleine und mittlere Unternehmen (KMU) bei öffentlichkeitswirksamer Kommunikation zu schützen. Sie umfasst alle externen Bezugnahmen auf das Unternehmen, einschließlich Social-Media-Aktivitäten, Blogbeiträgen, Event-Teilnahmen, Medienkontakt sowie dem öffentlichen Teilen von Bildern aus Arbeitsumgebungen, um die besonderen Compliance-, Rechts- und Reputationsrisiken digitaler Kommunikation zu adressieren. Diese Richtlinie ist ausdrücklich als KMU-Richtlinie ausgestaltet. Das zeigt sich daran, dass die Rolle des General Managers als primärer Richtlinienverantwortlicher und Compliance-Lead vorgesehen ist – statt dedizierter IT-Führungskräfte oder Sicherheitsbeauftragter. Dieser Ansatz stellt sicher, dass auch Organisationen ohne CISO oder Security Operations Center (SOC) robuste Kontrollen umsetzen können, die an die Anforderungen der ISO/IEC 27001:2022 ausgerichtet sind. Sämtliche zugehörigen Personen – einschließlich Mitarbeiter, Auftragnehmer, Freelancer, Lieferanten und temporäres Personal – fallen in den Geltungsbereich. Die Regeln gelten zudem für die Nutzung privater Konten oder Geräte, innerhalb und außerhalb der Arbeitszeiten. Das ist besonders relevant für KMU mit begrenzter Aufsicht sowie vielfältigen und flexiblen Arbeitsmodellen. Die Kernziele der Richtlinie sind klar definiert: Vermeidung von Reputationsschäden durch nicht genehmigte oder irreführende Aussagen, Schutz sensibler Unternehmens- und Kundendaten, fortlaufende Einhaltung rechtlicher Anforderungen (z. B. DSGVO) sowie Förderung professioneller und verantwortungsvoller Online-Interaktion. Die Governance-Anforderungen sind konkret umsetzbar; sie definieren z. B. klare Regeln für zulässige und verbotene Inhalte, verpflichtende Genehmigungen für öffentliche Auftritte, die Nutzung von Disclaimern bei Kommentaren zu Branchenthemen sowie starke Zugangskontrollen, wie Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA), für offizielle Konten. Drittanbieter für Marketing oder PR müssen dies unter expliziten vertraglichen Vereinbarungen strikt einhalten und dürfen ohne Genehmigung des GMs keine Inhalte veröffentlichen. Die Umsetzung ist für KMU praxisnah gestaltet: Jährliche Auffrischungsschulungen und Onboarding-Schulungen sind für alle Mitarbeitenden erforderlich; vorgeschlagene öffentlichkeitswirksame Inhalte müssen dem GM zur Genehmigung mit Dokumentation vorgelegt werden; außerdem gibt es Leitlinien zur Archivierung von Beiträgen und zur Protokollierung von Genehmigungen – auch mittels Tabellenkalkulationen. Die Richtlinie fordert aktives Risikomanagement, einschließlich regelmäßiger Überprüfungen durch den GM hinsichtlich Expositionen im Zusammenhang mit sozialer Kommunikation, Anforderungen zur Bewältigung und Vorfallsmeldung unbeabsichtigter Offenlegungen (mit Verweisen auf die dedizierte Incident-Response-Richtlinie) sowie einen strukturierten Prozess für Ausnahmen und Änderungen. Die Durchsetzung ist robust und zugleich verhältnismäßig: Verstöße lösen klare Disziplinarmaßnahmen aus und werden proportional zu Schweregrad und Absicht behandelt. Alle Stakeholder, einschließlich Lieferanten, sind abgedeckt, was eine ganzheitliche und konsistente externe Präsenz unterstützt. Die Richtlinie wird durch direkte Verknüpfungen zu verwandten KMU-Kontrollen, zur Richtlinie zur zulässigen Nutzung, Security-Awareness-Schulungen, Datenschutz, Incident Response sowie rechtlichen Anforderungen ergänzt und stärkt damit eine integrierte Compliance-Haltung.

Richtliniendiagramm

Diagramm zur Social-Media- und externen Kommunikationsrichtlinie mit Darstellung von Geltungsbereich, Content-Genehmigungs-Workflow, Überwachung öffentlicher Erwähnungen, Bewältigung von Sicherheitsvorfällen bei Verstößen und lebenszyklusbasierter Archivierung von Beiträgen.

Diagramm anklicken, um es in voller Größe anzuzeigen

Inhalt

Geltungsbereich und Regeln der Interaktion

Zulässige vs. verbotene Inhalte

Rollenbasierte Genehmigungen

Content-Lebenszyklus & Überwachung

Bewältigung von Sicherheitsvorfällen bei Verstößen

Jährliche Risikoprüfung & Schulung

Framework-Konformität

🛡️ Unterstützte Standards & Frameworks

Dieses Produkt ist auf die folgenden Compliance-Frameworks ausgerichtet, mit detaillierten Klausel- und Kontrollzuordnungen.

Framework Abgedeckte Klauseln / Kontrollen
ISO/IEC 27001:2022
ISO/IEC 27002:2022
NIST SP 800-53 Rev.5
EU GDPR
53233
EU NIS2
EU DORA
COBIT 2019

Verwandte Richtlinien

Richtlinie zur zulässigen Nutzung-SME

Definiert zulässiges Verhalten bei der Nutzung von Kommunikationsplattformen, einschließlich Social-Media-Zugriff während der Arbeitszeit.

Informationssicherheits-Sensibilisierungs- und Schulungsrichtlinie-SME

Stellt sicher, dass Mitarbeitende geschult sind, Risiken wie Oversharing, Phishing-Angriffe oder Reputationsbedrohungen online zu erkennen.

Datenschutz und Privatsphäre-Richtlinie-SME

Stellt sicher, dass personenbezogene Daten und Kundendaten nicht in externer Kommunikation geteilt werden, im Einklang mit der DSGVO und weiteren rechtlichen Anforderungen.

Incident-Response-Richtlinie (P30)-SME

Regelt die Reaktion auf unbeabsichtigte öffentliche Offenlegung, Online-Bedrohungen oder Reputationsangriffe infolge von Social-Media-Missbrauch.

Rechtliche und regulatorische Compliance-Richtlinie-SME

Legt die umfassenderen rechtlichen und vertraglichen Anforderungen der Organisation beim öffentlichen Teilen von Inhalten fest.

Über Clarysec-Richtlinien - Social-Media- und externe Kommunikationsrichtlinie – SME

Generische Sicherheitsrichtlinien sind häufig für Großunternehmen erstellt, wodurch kleine Unternehmen Schwierigkeiten haben, komplexe Regeln und unklare Rollen praktisch anzuwenden. Diese Richtlinie ist anders. Unsere KMU-Richtlinien sind von Grund auf für die praktische Umsetzung in Organisationen ohne dedizierte Sicherheitsteams konzipiert. Wir weisen Verantwortlichkeiten den Rollen zu, die Sie tatsächlich haben – wie dem General Manager und Ihrem IT-Dienstleister – nicht einer Vielzahl von Spezialisten, die Sie nicht haben. Jede Anforderung ist in eine eindeutig nummerierte Klausel (z. B. 5.2.1, 5.2.2) heruntergebrochen. Dadurch wird die Richtlinie zu einer klaren Schritt-für-Schritt-Checkliste, die sich leicht umsetzen, auditieren und anpassen lässt, ohne ganze Abschnitte neu zu schreiben.

Private & berufliche Abgrenzung

Umfasst Unternehmensnennungen über private Konten und außerhalb der Arbeitszeiten und schützt die KMU-Identität jederzeit.

Content-Genehmigung & Archivierung

Erfordert Vorabgenehmigung für externe Beiträge und führt ein Protokoll aller genehmigten Aktivitäten, wodurch ein nachverfolgbarer Prüfpfad entsteht.

Häufig gestellte Fragen

Von Führungskräften – für Führungskräfte

Diese Richtlinie wurde von einer Sicherheitsführungskraft mit über 25 Jahren Erfahrung in der Implementierung und Auditierung von ISMS-Frameworks für globale Unternehmen verfasst. Sie ist nicht nur als Dokument gedacht, sondern als belastbares Rahmenwerk, das einer Prüfung durch Auditoren standhält.

Verfasst von einem Experten mit folgenden Qualifikationen:

MSc Cyber Security, Royal Holloway UoL CISM CISA ISO 27001:2022 Lead Auditor & Implementer CEH

Abdeckung & Themen

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Typ: policy
Kategorie: SME
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