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Richtlinie zur akzeptablen Nutzung – KMU

Definiert sichere, verantwortungsvolle IT-Nutzung für sämtliches Personal, einschließlich Bring-Your-Own-Device (BYOD) und Drittdienstleister. KMU-fokussierte, ISO 27001:2022-konforme Richtlinie zur akzeptablen Nutzung.

Übersicht

Die Richtlinie zur akzeptablen Nutzung (AUP) für KMU definiert Erwartungen an eine verantwortungsvolle, sichere IT-Nutzung für sämtliches Personal, einschließlich Bring-Your-Own-Device (BYOD) und Drittdienstleister, und stellt die Integrität von Daten, Compliance und Rechenschaftspflicht sicher – mit Rollen, die für Unternehmen ohne dedizierte IT-Teams angepasst sind.

Klare Standards für Benutzerverhalten

Etabliert durchsetzbare Regeln für die Nutzung von Systemen der Organisation und schützt Daten und Datenschutz.

Gilt für alle Rollen und Umgebungen

Gilt für Mitarbeiter und Auftragnehmer sowie Drittdienstleister in jedem Arbeitsszenario, einschließlich Bring-Your-Own-Device (BYOD) und Telearbeit.

Unterstützt KMU-Compliance

Konzipiert für KMU ohne dedizierte IT-Teams; Rollen geeignet für die Aufsicht durch den General Manager und ISO 27001:2022-Compliance.

Unterstützt die Integrität von Daten

Erfordert technische Maßnahmen zur Verhinderung von Missbrauch und schreibt eine klare Vorfallmeldung vor.

Vollständige Übersicht lesen
Die Richtlinie zur akzeptablen Nutzung (AUP) – KMU-Version (Dokument P03S) wurde entwickelt, um klare, praktikable und durchsetzbare Standards für die verantwortungsvolle Nutzung von durch die Organisation bereitgestellten IT-Ressourcen in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) festzulegen. Der Schwerpunkt liegt darauf, dass alle Personen – einschließlich Mitarbeiter und Auftragnehmer, befristetes Personal und auch Drittdienstleister – ihre Pflichten und Verhaltenserwartungen beim Zugriff auf Systeme der Organisation vollständig verstehen, unabhängig davon, ob vor Ort, remote oder in hybriden Umgebungen gearbeitet wird. Diese Richtlinie ist ausdrücklich auf KMU zugeschnitten, erkennbar an der Verwendung generalisierter Managementrollen wie General Manager statt spezialisierter IT- oder Sicherheitsfunktionen. Dadurch ist sie für Organisationen ohne dedizierte interne IT- oder Sicherheitsteams zugänglich, die dennoch eine strenge ISO/IEC 27001:2022-Compliance anstreben. Umfassend definiert die AUP, was als zulässige bzw. unzulässige Nutzung von unternehmenseigenen Geräten, privaten Geräten (Bring-Your-Own-Device (BYOD)), Netzwerken, Cloud und allen eingesetzten Software-Tools gilt. Sie beschreibt Governance-Mechanismen wie Inventare zugelassener Hardware und Software, Anforderungen an Vorabgenehmigung und sichere Konfiguration von Bring-Your-Own-Device (BYOD) sowie die Führung von Protokollen zur Nachverfolgung von Verstößen oder Vorfällen. Die Überwachung wird durch den IT-Manager oder einen autorisierten externen Anbieter durchgeführt, jedoch stets innerhalb der Grenzen legitimer Geschäftsinteressen und geltender Datenschutzgesetze. Dieser Ansatz schafft ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Sicherheit, Datenschutz und organisatorischer Umsetzbarkeit. Die Richtlinie legt außerdem ein umfassendes Rahmenwerk für Risikobehandlung und Ausnahmen fest: Risiken wie Malware-Infektionen, Datenschutzverletzungen und Reputationsschäden infolge von Missbrauch werden durch gestaffelte technische Maßnahmen und Benutzer-Sensibilisierung gemindert. Ausnahmeanträge, z. B. zur Nutzung nicht genehmigter Werkzeuge, müssen formal dokumentiert, risikobeurteilt, zeitlich begrenzt und ausdrücklich genehmigt werden – typischerweise durch den General Manager oder den IT-Provider. Der starke Fokus auf Dokumentation, Review-Auslöser und jährliche Neubewertung der Richtlinie stellt sicher, dass die Richtlinie wirksam bleibt, wenn sich Technologien, Bedrohungen und rechtliche Anforderungen weiterentwickeln. Die Durchsetzungsbestimmungen sind robust. Alle vermuteten oder beobachteten Verstöße müssen unverzüglich gemeldet werden, mit klarer Eskalation an den IT-Manager oder General Manager. Durchsetzungsmaßnahmen können System- oder Zugriffs-Sperrungen, mündliche oder schriftliche Verwarnungen und sogar Vertragsbeendigung sowohl für Personal als auch für Drittdienstleister umfassen. Der vertraglich bindende Charakter der Richtlinie für Drittdienstleister stellt eine konsistente Anwendung von Sicherheitsstandards in der Lieferkette der Organisation sicher. Schließlich stellt die Integration der AUP mit weiteren Kernrichtlinien für KMU – Zugangskontrolle, Informationssicherheits-Sensibilisierungs- und Schulungsrichtlinie, Telearbeitsrichtlinie, Datenschutzrichtlinien und Incident-Response-Richtlinie (P30) – eine ganzheitliche Abdeckung von Sicherheitsverantwortlichkeiten sicher. Das Ergebnis ist ein leicht umsetzbares, an ISO 27001:2022 ausgerichtetes Rahmenwerk für Unternehmen, die Compliance und Risikoreduktion anstreben, auch ohne große IT- oder Sicherheitsabteilungen.

Richtliniendiagramm

Diagramm zur Richtlinie zur akzeptablen Nutzung mit Onboarding-Bestätigung, Geräteautorisierung (einschließlich Bring-Your-Own-Device (BYOD)), Aktivitätsüberwachung, Durchsetzungsmaßnahmen und Workflow zur regelmäßigen Überprüfung.

Diagramm anklicken, um es in voller Größe anzuzeigen

Inhalt

Geltungsbereich und Regeln der Zusammenarbeit

Definitionen zulässiger und verbotener Nutzung

Bring-Your-Own-Device (BYOD)-Nutzung und Sicherheitsanforderungen

Rollen für General Manager, IT, Mitarbeiter

Überwachung, Durchsetzung und Vorfallmeldung

Jährliche Überprüfung und Ausnahmebehandlung

Framework-Konformität

🛡️ Unterstützte Standards & Frameworks

Dieses Produkt ist auf die folgenden Compliance-Frameworks ausgerichtet, mit detaillierten Klausel- und Kontrollzuordnungen.

Framework Abgedeckte Klauseln / Kontrollen
ISO/IEC 27001:2022
ISO/IEC 27002:2022
NIST SP 800-53 Rev.5
EU GDPR
5(1)(f)32
EU NIS2
EU DORA
9
COBIT 2019

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Zugriffskontrollrichtlinie – KMU

Definiert die technische und prozedurale Durchsetzung der zulässigen Nutzung sowie Kontobeschränkungen.

Informationssicherheits-Sensibilisierungs- und Schulungsrichtlinie – KMU

Stellt Benutzerschulung zu Grenzen der zulässigen Nutzung und Berichtspflichten bereit.

Telearbeitsrichtlinie – KMU

Regelt die Nutzung von Systemen der Organisation in Offsite- oder Heimarbeitsumgebungen.

Richtlinie zu Datenschutz und Privatsphäre – KMU

Setzt Regeln zum Umgang mit personenbezogenen Daten durch, die sich mit der Überwachung der zulässigen Nutzung und Bring-Your-Own-Device (BYOD) überschneiden.

Incident-Response-Richtlinie – KMU

Regelt Verfahren zur Untersuchung und Reaktion auf Missbrauch oder Verstöße gegen Bedingungen der zulässigen Nutzung.

Über Clarysec-Richtlinien - Richtlinie zur akzeptablen Nutzung – KMU

Generische Sicherheitsrichtlinien sind häufig für Großunternehmen erstellt, wodurch kleine Unternehmen Schwierigkeiten haben, komplexe Regeln und unklare Rollen praktisch umzusetzen. Diese Richtlinie ist anders. Unsere KMU-Richtlinien sind von Grund auf für die praktische Umsetzung in Organisationen ohne dedizierte Sicherheitsteams konzipiert. Wir weisen Verantwortlichkeiten den Rollen zu, die Sie tatsächlich haben – wie dem General Manager und Ihrem IT-Provider – nicht einer Vielzahl von Spezialisten, die Sie nicht haben. Jede Anforderung ist in eine eindeutig nummerierte Klausel (z. B. 5.2.1, 5.2.2) aufgeschlüsselt. Dadurch wird die Richtlinie zu einer klaren, schrittweisen Checkliste, die sich leicht implementieren, auditieren und anpassen lässt, ohne ganze Abschnitte neu zu schreiben.

Bring-Your-Own-Device (BYOD)-Sicherheit integriert

Vorabgenehmigung und strenge Kontrollen für private Geräte stellen sicher, dass Geschäftsdaten unabhängig vom Eigentum geschützt bleiben.

Atomisches Checklistenformat

Nummerierte Klauseln machen Anforderungen zu umsetzbaren Schritten – ohne Unklarheiten oder breite, schwer durchsetzbare Aussagen.

Umsetzbare Ausnahmebehandlung

Alle Ausnahmen erfordern Überprüfung, Dokumentation, Kontrollen und ein klares Ablaufdatum, wodurch Sicherheitslücken durch Sonderfälle minimiert werden.

Häufig gestellte Fragen

Von Führungskräften – für Führungskräfte

Diese Richtlinie wurde von einer Sicherheitsführungskraft mit über 25 Jahren Erfahrung in der Implementierung und Auditierung von ISMS-Frameworks für globale Unternehmen verfasst. Sie ist nicht nur als Dokument gedacht, sondern als belastbares Rahmenwerk, das einer Prüfung durch Auditoren standhält.

Verfasst von einem Experten mit folgenden Qualifikationen:

MSc Cyber Security, Royal Holloway UoL CISM CISA ISO 27001:2022 Lead Auditor & Implementer CEH

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