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Incident-Response-Richtlinie – KMU

Eine praxisorientierte Incident-Response-Richtlinie für KMU, die Erkennung, Vorfallsmeldung, Wiederherstellung und Compliance-Anforderungen für Informationssicherheitsvorfälle beschreibt.

Übersicht

Diese Incident-Response-Richtlinie beschreibt, wie KMU Informationssicherheitsvorfälle effizient erkennen, melden und sich davon erholen können, einschließlich Rollen des Personals, Anforderungen an Drittdienstleister und auditbereiter Verfahren.

KMU-fokussiert und ISO/IEC 27001:2022-konform

Für kleine Unternehmen konzipiert, mit vereinfachten Rollen zur Erfüllung der Anforderungen an das Vorfallmanagement nach ISO/IEC 27001:2022.

Klare Verantwortlichkeiten

Durch den General Manager gesteuerte Aufsicht stellt eine fristgerechte Vorfallsmeldung, Eindämmung und erforderliche Benachrichtigungen sicher.

Umfassende Vorfallarten

Deckt Schadsoftware, Verletzungen des Schutzes personenbezogener Daten, Phishing-Angriffe, Ausfälle, Geräteverlust und unbeabsichtigte Offenlegungen ab.

Sensibilisierung und Schulung des Personals

Sämtliches Personal wird im Rahmen des Onboardings und jährlicher Auffrischungsschulungen geschult, Sicherheitsvorfälle zu erkennen und zu melden.

Auditbereite Aufzeichnungen

Vorfallsprotokolle, Vorfallsnachbereitung und Auditnachweise werden geordnet für Audits und Compliance-Prüfungen vorgehalten.

Vollständige Übersicht lesen
Die Incident-Response-Richtlinie (P30S) ist speziell für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) entwickelt, die robuste, ISO/IEC 27001:2022-konforme Protokolle benötigen, ohne ein internes Security Operations Center (SOC) oder einen Vollzeit-CISO vorauszusetzen. Diese KMU-Richtlinie weist die Rechenschaftspflicht für die Vorfallsaufsicht sowie die rechtliche und regulatorische Eskalation ausdrücklich dem General Manager (GM) zu und bietet damit eine klare Struktur für Organisationen mit begrenzten dedizierten IT-Ressourcen. Das Dokument beschreibt Anforderungen, mit denen KMU Schäden minimieren, sensible Informationen schützen und kritische regulatorische Verpflichtungen erfüllen können, wie z. B. die 72-Stunden-Meldefrist der DSGVO bei einer Verletzung des Schutzes personenbezogener Daten. Der Geltungsbereich ist breit und umfasst sämtliches Personal (Mitarbeiter und Auftragnehmer sowie Drittdienstleister), alle technischen Assets (Websites, Cloud-Plattformen, E-Mail-Konten und mobile Geräte) sowie jede wesentliche Vorfallform (von unbefugtem Zugriff über Schadsoftware-Infektionen und Phishing-Angriffe bis hin zu Systemausfällen sowie Verlust/Diebstahl von Geräten). Die Richtlinie legt detaillierte Ziele fest: schnelle Erkennung, Audit-Protokollierung, Eskalation, rechtliche Benachrichtigung, wirksame Eindämmung, Datenwiederherstellung und präventive Maßnahmen auf Basis der Ursachenanalyse. Sie unterstützt KMU außerdem dabei, ISO/IEC 27001-Audits zu bestehen und gegenüber Kunden und Aufsichtsbehörden angemessene Befugnisse und Rechenschaftspflicht nachzuweisen. Spezifische Rollen und Verantwortlichkeiten sind für den KMU-Kontext vereinfacht: Der GM behält die Gesamtverantwortung, unterstützt durch interne oder ausgelagerte IT-Administration. Mitarbeiter und Auftragnehmer werden angewiesen, jeden Vorfall sofort zu melden, ohne unautorisierte Korrekturen zu versuchen. Externe Lieferanten sind verpflichtet, den GM zu benachrichtigen und Eindämmungsmaßnahmen gemäß ihren vertraglichen Anforderungen zu unterstützen, wobei dieselben Meldefristen wie für interne Vorfälle gelten. Die Richtlinie definiert strukturierte Vorfallsmeldungsverfahren, einschließlich klarer Kommunikationsmittel (dedizierte Vorfall-E-Mail oder mündliche Meldung), erforderlicher Angaben (Zeitpunkt der Entdeckung, Art, betroffene Systeme und beobachtbare Auswirkungen) sowie Kategorisierung innerhalb einer Stunde. Vorfallsprotokolle, die vom GM geführt werden, sind zentral für die Aufzeichnungen für Audits. Vierteljährliche Überprüfungen, Ursachenanalysen und Aktualisierungen nach der Vorfallsnachbereitung stellen sowohl die fortlaufende Wirksamkeit als auch die Reaktionsfähigkeit auf neue Bedrohungen sicher. Das Dokument beschreibt außerdem Anforderungen an Sensibilisierung und Schulung für sämtliches Personal, Onboarding, Auffrischungsschulungen und verpflichtende Meldeerwartungen. Durchsetzungsbestimmungen verlangen, dass alle Einheiten, einschließlich Drittparteien, vollständig konform handeln: Versäumnisse oder Protokollverstöße können zu Warnungen, Entzug von Zugriffsrechten, vertraglichen Sanktionen oder der Entfernung aus Lieferantenlisten führen. Alle forensischen Beweismittel und Protokolle müssen mindestens ein Jahr aufbewahrt und für Audits nach Bedarf bereitgestellt werden. Umfassende Überprüfungsmechanismen stellen sicher, dass die Richtlinie an sich entwickelnde Normen, regulatorische Änderungen und operative Veränderungen angepasst bleibt und für KMU relevant bleibt.

Richtliniendiagramm

Diagramm zur Incident-Response-Richtlinie, das die Schritte Vorfallserkennung, Vorfallsmeldung, Klassifizierung, Eindämmung, Benachrichtigung, Wiederherstellung und Vorfallsnachbereitung veranschaulicht.

Diagramm anklicken, um es in voller Größe anzuzeigen

Inhalt

Geltungsbereich und Regeln der Zusammenarbeit

Prozess zur Vorfallserkennung und -eskalation

Rollen und Verantwortlichkeiten für KMU

Vorfallsmeldung durch Drittparteien und Lieferanten

Anforderungen an Vorfallsprotokolle und Aufzeichnungen

Compliance, Überwachung und Durchsetzung

Framework-Konformität

🛡️ Unterstützte Standards & Frameworks

Dieses Produkt ist auf die folgenden Compliance-Frameworks ausgerichtet, mit detaillierten Klausel- und Kontrollzuordnungen.

Framework Abgedeckte Klauseln / Kontrollen
ISO/IEC 27001:2022
ISO/IEC 27002:2022
NIST SP 800-53 Rev.5
EU GDPR
Article 33
EU NIS2
EU DORA
COBIT 2019

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Informationssicherheits-Sensibilisierungs- und Schulungsrichtlinie – KMU

Stellt sicher, dass alle Mitarbeiter Sicherheitsvorfälle wirksam identifizieren und melden können.

Datenschutz- und Privatsphäre-Richtlinie – KMU

Leitet rechtliche Verfahren zur Benachrichtigung bei Datenschutzverletzungen nach DSGVO an und unterstützt regulatorische Compliance während Vorfällen.

Protokollierungs- und Überwachungsrichtlinie – KMU

Stellt die erforderlichen Werkzeuge und Transparenz für die Erkennung, Analyse und Auditierbarkeit von Sicherheitsereignissen bereit.

Richtlinie zur Beweissicherung und Forensik – KMU

Unterstützt Untersuchung und Rechtsverteidigung von vorfallsbezogenen Maßnahmen durch Anleitung zum korrekten Umgang mit forensischen Beweismitteln.

Über Clarysec-Richtlinien - Incident-Response-Richtlinie – KMU

Generische Sicherheitsrichtlinien sind häufig für große Konzerne erstellt, wodurch kleine Unternehmen Schwierigkeiten haben, komplexe Regeln und unklare Rollen anzuwenden. Diese Richtlinie ist anders. Unsere KMU-Richtlinien sind von Grund auf für die praktische Umsetzung in Organisationen ohne dedizierte Sicherheitsteams konzipiert. Wir weisen Verantwortlichkeiten den Rollen zu, die Sie tatsächlich haben, wie dem General Manager und Ihrem IT-Anbieter, nicht einer Vielzahl von Spezialisten, die Sie nicht haben. Jede Anforderung ist in eine eindeutig nummerierte Klausel (z. B. 5.2.1, 5.2.2) aufgeschlüsselt. Dadurch wird die Richtlinie zu einer klaren, schrittweisen Checkliste, die sich leicht implementieren, auditieren und anpassen lässt, ohne ganze Abschnitte neu zu schreiben.

Schnelle Vorfallseskalation

Vorfälle müssen innerhalb von 1 Stunde gemeldet und klassifiziert werden, um schnelle Maßnahmen zur Minimierung von Schäden und regulatorischer Exposition zu ermöglichen.

Integrierte Behandlung von Drittparteien

Externe Lieferanten sind an denselben dringenden Benachrichtigungs- und Reaktionsprozess gebunden, wodurch lieferantenbezogene Risiken reduziert werden.

Ursachenanalyse und kontinuierliche Verbesserung

Vorfallsnachbereitung treibt fortlaufende Richtlinienaktualisierungen und Korrekturmaßnahmen voran, um eine erneute Wiederholung zu verhindern.

Häufig gestellte Fragen

Von Führungskräften – für Führungskräfte

Diese Richtlinie wurde von einer Sicherheitsführungskraft mit über 25 Jahren Erfahrung in der Implementierung und Auditierung von ISMS-Frameworks für globale Unternehmen verfasst. Sie ist nicht nur als Dokument gedacht, sondern als belastbares Rahmenwerk, das einer Prüfung durch Auditoren standhält.

Verfasst von einem Experten mit folgenden Qualifikationen:

MSc Cyber Security, Royal Holloway UoL CISM CISA ISO 27001:2022 Lead Auditor & Implementer CEH

Abdeckung & Themen

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Typ: policy
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