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Clean-Desk- und Clear-Screen-Richtlinie – KMU

Stellen Sie sicher, dass vertrauliche Informationen geschützt bleiben – mit einer praxisnahen Clean-Desk- und Clear-Screen-Richtlinie, zugeschnitten auf KMU und die Einhaltung von ISO/IEC 27001.

Übersicht

Diese Clean-Desk- und Clear-Screen-Richtlinie legt praxisnahe, durchsetzbare Leitlinien für KMU fest, um sensible Informationen in allen Arbeitsbereichen und digitalen Umgebungen zu schützen und sich an ISO/IEC 27001- und DSGVO-Anforderungen auszurichten. Sie beschreibt Verantwortlichkeiten, Regeln für physische Sicherheitsmaßnahmen und technische Maßnahmen, Compliance-Prüfungen sowie Verfahren zum Umgang mit Informationssicherheitsvorfällen – zugeschnitten auf Organisationen ohne formale IT-Abteilungen.

Schutz sensibler Daten überall

Setzen Sie Bildschirmsperren und sichere Arbeitsplatzpraktiken sowohl für physische Büros als auch für Telearbeit durch.

Einfache Umsetzung für KMU

Konzipiert für Organisationen ohne dedizierte IT-Teams, unter Aufsicht eines General Managers.

Audit- und Zertifizierungsanforderungen erfüllen

Unterstützt die Erfüllung von ISO/IEC 27001:2022- und DSGVO-Anforderungen durch klare Verfahren.

Vollständige Übersicht lesen
Die Clean-Desk- und Clear-Screen-Richtlinie (P10S) ist eine zentrale operative Leitlinie für kleine und mittlere Unternehmen (KMU), die die Vertraulichkeit von Daten sicherstellen und regulatorische Compliance, einschließlich ISO/IEC 27001:2022, aufrechterhalten müssen. Da es sich um eine KMU-Richtlinie handelt – erkennbar am „S“ in der Dokumentnummer und an der Zuordnung des General Managers als Richtlinienverantwortlicher – ist sie speziell für Organisationen angepasst, denen dedizierte IT- oder Sicherheitsmanagementteams fehlen können. Das Kernziel der Richtlinie ist es, praktische, durchsetzbare Verhaltensweisen und technische Kontrollen klar zu definieren, die sensible Informationen schützen – unabhängig vom Arbeitsort oder von den Ressourcen der Organisation. Grundlegend verlangt diese Richtlinie, dass alle Mitarbeitenden, Auftragnehmer und temporären Mitarbeitenden physische und digitale Arbeitsbereiche schützen, indem sie sicherstellen, dass keine vertraulichen Informationen sichtbar, unbeaufsichtigt oder unzureichend gesichert bleiben. Der Geltungsbereich umfasst physische Büros, gemeinsam genutzte Arbeitsbereiche, Coworking-Umgebungen sowie Remote-/Homeoffice-Arbeitsumgebungen. Sie gilt für alle papierbasierten und digitalen Assets, wie Dokumente, Ausdrucke, handschriftliche Notizen, Wechseldatenträger, Computer und mobile Geräte. Durch diese Breite adressiert die Richtlinie moderne Arbeitsmuster und behält zugleich einen klaren Fokus auf Risikominderung. Rollen und Verantwortlichkeiten sind für den KMU-Kontext klar verschlankt. Der General Manager trägt die Gesamtverantwortung, einschließlich Richtlinienkommunikation, Schulung, Genehmigung von Ausnahmen und Durchführung vierteljährlicher Compliance-Prüfungen von Arbeitsbereichen. Zusätzliche Aufgaben können an benannte Mitarbeitende delegiert werden, z. B. die Einrichtung von Bildschirmsperr-Einstellungen oder die Bereitstellung physischer Aufbewahrungshilfen. Das Design stellt jedoch sicher, dass die Richtlinie auch ohne formale IT- oder Compliance-Abteilungen wirksam ist. Sämtliches Personal ist für die einfachen, aber wesentlichen Anforderungen verantwortlich: Bildschirme sperren, wenn sie unbeaufsichtigt sind, alle vertraulichen Materialien sichern, sich nicht ausschließlich auf digitale Kontrollen verlassen und potenzielle Risiken oder Nichteinhaltung melden. Die Richtlinienziele sind eng mit operativer Risikominderung und regulatorischen Verpflichtungen verknüpft. Klare, praxisnahe Regeln definieren eine Basislinie: automatische Sperre der Arbeitsstation nach fünf Minuten, sichere Aufbewahrung von Dokumenten am Tagesende, sofortige Abholung sensibler Ausdrucke sowie Beschilderung zur Sensibilisierung. Der General Manager ist außerdem verantwortlich für Onboarding und Sensibilisierungsschulung, Protokollierung von Compliance-Aktivitäten sowie Eskalationen im Fall eines Vorfalls oder einer Datenschutzverletzung. Wichtig ist, dass das Design der Richtlinie eine Kultur der Wachsamkeit und Rechenschaftspflicht unterstützt und sich auf umsetzbare Kontrollen innerhalb der Möglichkeiten eines ressourcenbeschränkten KMU konzentriert, bei gleichzeitiger Ausrichtung an z. B. Anhang-A-Maßnahme 7.7 von ISO/IEC 27001 und Artikel 32 DSGVO. Insgesamt versetzt die Struktur KMU in die Lage, bei Audits die gebotene Sorgfalt nachzuweisen und physische sowie Informationsrisiken durch interne Fehlbehandlung oder externe Bedrohungen wie Besucher oder Auftragnehmer wirksam zu mindern. Realistische Ausnahmeprozesse, angepasste Kontrollen für Remote-Arbeitende und definierte disziplinarische Reaktionen sorgen für Klarheit und Glaubwürdigkeit. Die Richtlinie enthält Verknüpfungen zu weiteren kritischen Richtlinien (z. B. Informationssicherheits-Sensibilisierungs- und Schulungsrichtlinie, Zugriffskontrollrichtlinie, Incident-Response-Richtlinie (P30)) und bildet damit einen kompakten, kohärenten Rahmen für Cyberhygiene, der ideal für kleinere Organisationen ist.

Richtliniendiagramm

Diagramm zur Clean-Desk- und Clear-Screen-Richtlinie, das Verantwortlichkeiten von General Manager, Mitarbeitenden und IT zur Durchsetzung der physischen und digitalen Arbeitsplatzsicherheit durch Prüfungen, abschließbare Aufbewahrung und Schulungen zeigt.

Diagramm anklicken, um es in voller Größe anzuzeigen

Inhalt

Geltungsbereich und Regeln der Zusammenarbeit

Rollen und Verantwortlichkeiten für KMU

Durchsetzung von Clean Desk und Clear Screen

Anforderungen an technische Maßnahmen und physische Sicherheitsmaßnahmen

Compliance und Incident-Response

Audit- und Überwachungsprozesse

Framework-Konformität

🛡️ Unterstützte Standards & Frameworks

Dieses Produkt ist auf die folgenden Compliance-Frameworks ausgerichtet, mit detaillierten Klausel- und Kontrollzuordnungen.

Framework Abgedeckte Klauseln / Kontrollen
ISO/IEC 27001:2022
ISO/IEC 27002:2022
7.7
NIST SP 800-53 Rev.5
EU NIS2
EU DORA
COBIT 2019
EU GDPR
Article 32

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Zugriffskontrollrichtlinie – KMU

Unterstützt die technische Umsetzung von Bildschirmsperren und sicheren Anmeldepraktiken an Arbeitsstationen.

Informationssicherheits-Sensibilisierungs- und Schulungsrichtlinie – KMU

Stärkt die verhaltensbezogene Schulung, die für die Richtlinieneinhaltung erforderlich ist.

Datenschutz- und Privatsphäre-Richtlinie – KMU

Definiert Pflichten für den Umgang mit und den Schutz von personenbezogenen und sensiblen Daten in Übereinstimmung mit der DSGVO.

Incident-Response-Richtlinie – KMU

Stellt den Eskalations- und Reaktionsrahmen bereit, falls ein Verstoß zu Datenexposition oder einer Datenschutzverletzung führt.

Über Clarysec-Richtlinien - Clean-Desk- und Clear-Screen-Richtlinie – KMU

Generische Sicherheitsrichtlinien sind häufig für große Konzerne erstellt, wodurch kleine Unternehmen Schwierigkeiten haben, komplexe Regeln und unklare Rollen praktisch umzusetzen. Diese Richtlinie ist anders. Unsere KMU-Richtlinien sind von Grund auf für die praktische Umsetzung in Organisationen ohne dedizierte Sicherheitsteams konzipiert. Wir weisen Verantwortlichkeiten den Rollen zu, die Sie tatsächlich haben – wie dem General Manager und Ihrem IT-Dienstleister – und nicht einer Vielzahl von Spezialisten, die Sie nicht haben. Jede Anforderung ist in eine eindeutig nummerierte Klausel (z. B. 5.2.1, 5.2.2) aufgeschlüsselt. Dadurch wird die Richtlinie zu einer klaren Schritt-für-Schritt-Checkliste, die sich leicht implementieren, auditieren und anpassen lässt, ohne ganze Abschnitte neu schreiben zu müssen.

Regeln in Klartext für Mitarbeitende

Sämtliches Personal erhält – unabhängig von technischen Kenntnissen – einfache, umsetzbare Anweisungen für sichere Arbeitsplatzgewohnheiten.

Vierteljährliche Compliance-Prüfungen

Die Richtlinie verlangt praxisnahe Stichprobenprüfungen und Aufzeichnungen und unterstützt damit eine kontinuierliche Absicherung auf KMU-Niveau.

Häufig gestellte Fragen

Von Führungskräften – für Führungskräfte

Diese Richtlinie wurde von einer Sicherheitsführungskraft mit über 25 Jahren Erfahrung in der Implementierung und Auditierung von ISMS-Frameworks für globale Unternehmen verfasst. Sie ist nicht nur als Dokument gedacht, sondern als belastbares Rahmenwerk, das einer Prüfung durch Auditoren standhält.

Verfasst von einem Experten mit folgenden Qualifikationen:

MSc Cyber Security, Royal Holloway UoL CISM CISA ISO 27001:2022 Lead Auditor & Implementer CEH

Abdeckung & Themen

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Produktdetails

Typ: policy
Kategorie: SME
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