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IoT-OT-Sicherheitsrichtlinie – KMU

Sicherstellen der sicheren Bereitstellung, Verwaltung und Überwachung von IoT- und OT-Geräten mit einer klaren, KMU-konformen Sicherheitsrichtlinie, ausgerichtet an wichtigen Normen.

Übersicht

Diese KMU-adaptierte IoT/OT-Sicherheitsrichtlinie definiert verbindliche Regeln zur Absicherung, Verwaltung und Überwachung aller verbundenen Geräte in Büro-, Produktions- und Remote-Umgebungen. Mit klaren Rollen für den General Manager (GM) und einfachen Kontrollen stellt sie sicher, dass KMU bewährte IoT/OT-Schutzmaßnahmen und regulatorische Compliance ohne spezialisierte IT-Teams durchsetzen können.

Geräte schützen

Schützen Sie IoT/OT-Systeme in Büro, Produktion und Lager vor unbefugtem Zugriff und Störungen.

KMU-orientierte Kontrollen

Für KMU entwickelt – mit klaren Rollen, ohne Bedarf an dedizierten IT- und Sicherheitsteams.

Lieferanten- und Drittparteien-Compliance

Schreibt sichere Installation und Rechenschaftspflicht externer Anbieter vor.

Regulatorische Compliance integriert

Ausrichtung an ISO 27001, NIS2, DORA, GDPR und NIST zur umfassenden Absicherung des Unternehmens.

Vollständige Übersicht lesen
Die „IoT / OT Security Policy“ (Dokument P35S) wurde entwickelt, um KMU-Organisationen ein umfassendes, praxisnahes Rahmenwerk zur Absicherung von Internet of Things (IoT)- und Operational-Technology-(OT)-Systemen bereitzustellen. Angesichts der schnell wachsenden Nutzung intelligenter Geräte wie Sensoren, Kameras, HVAC-Steuerungen und Produktionsmaschinen legt diese Richtlinie strenge, durchsetzbare Regeln für sichere Bereitstellung, laufende Überwachung, Lieferantenmanagement und regulatorische Compliance fest. Dies ist ausdrücklich eine KMU-Richtlinie, erkennbar sowohl an der Dokumentnummer (P35S) als auch an der Governance-Struktur, die auf nicht IT-spezialisierte Rollen ausgerichtet ist – primär den General Manager (GM) sowie benannte Mitarbeitende oder Operations-Verantwortliche – statt Sicherheitsbeauftragten oder Chief Information Security Officer (CISO). Auf Einfachheit und direkte Anwendbarkeit ausgelegt, ermöglicht die Richtlinie eine starke Kontrolle über IoT/OT-Umgebungen, ohne vorauszusetzen, dass Organisationen über umfangreiche Sicherheitsteams oder spezialisierte IT-Ressourcen verfügen. Die Einbindung generalisierter Rollen stellt sicher, dass Compliance und Risikomanagement durch typisches Personal in Büro-, Lager- oder Produktionsumgebungen umsetzbar sind. Der Geltungsbereich umfasst Planung, Installation, Konfiguration, Nutzung, Support oder Entsorgung von IoT- und OT-Geräten, einschließlich internem Personal, externen Lieferanten und Auftragnehmern. Kontrollen gelten für alle Unternehmensstandorte sowie Cloud-Plattformen, die mit verbundenen Systemen interagieren. Zentrale Governance-Anforderungen umfassen die Pflege eines detaillierten Inventars der Werte, die Durchsetzung strikter Netzwerksegmentierung (z. B. dedizierte virtuelle lokale Netzwerke (VLANs) für IoT/OT) sowie verbindliche starke Authentifizierung und Passwortmanagement. Die Richtlinie verlangt außerdem regelmäßige Firmware-Updates, klare vertragliche Anforderungen mit Lieferanten zur Sicherstellung sicherer Installationen sowie Auditierbarkeit für Arbeiten Dritter. Jedes IoT- oder OT-Gerät wird nach Gerätetyp, Modell, Standort, Benutzerzuweisung und Firmware-Version erfasst und vierteljährlich neu bewertet, um veraltete oder anfällige Assets zu identifizieren. Der Zugriff ist strikt auf autorisiertes Personal beschränkt, und alle Standard- oder hartcodierten Passwörter müssen vor der Aktivierung geändert werden. Geräte, die Cloud-Dienste nutzen, müssen mit Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA) und offiziellen Cloud-Konten abgesichert werden. Zusätzlich müssen physische Geräte in öffentlichen oder gemeinsam genutzten Bereichen Manipulationsschutzmaßnahmen aufweisen. Der Abschnitt Incident-Response verweist direkt auf die Ausrichtung an der Incident-Response-Richtlinie (P30) und verlangt sofortige Maßnahmen sowie Eskalationsprozesse, wenn Geräte kompromittiert sind oder Fehlverhalten zeigen. Risiko- und Compliance-Verfahren umfassen jährliche Bewertungen durch den GM, die Behandlung von Ausnahmen mit kompensierenden Kontrollen sowie die Pflege eines Risikoregisters. Verstöße führen zu klaren Konsequenzen, einschließlich Aussetzung von Zugriffsrechten, Vertragsbeendigung und möglicher rechtlicher Schritte. Regelmäßige Überprüfungen und Kommunikation von Richtlinienänderungen gewährleisten Reaktionsfähigkeit auf neue Bedrohungen oder Technologien, während integrierte Meldeverfahren Hinweisgebersysteme und anonyme Meldungen unterstützen. Die Compliance mit zentralen Normen wird sorgfältig abgebildet, einschließlich ISO/IEC 27001:2022, 27002:2022, NIST SP 800-53 Rev.5, EU GDPR, NIS2 und DORA. Insgesamt ermöglicht die Richtlinie KMU, die Ausrichtung an internationalen bewährten Verfahren nachzuweisen, regulatorische Risiken zu mindern und die Wahrscheinlichkeit von Betriebsunterbrechungen oder Verletzungen des Schutzes personenbezogener Daten im Zusammenhang mit verbundenen Geräteumgebungen deutlich zu reduzieren.

Richtliniendiagramm

Diagramm, das den Ablauf der IoT/OT-Sicherheitsrichtlinie von der Genehmigung der Gerätebereitstellung über sichere Konfiguration, laufende Überwachung, Ausnahmemanagement bis zur jährlichen Risikobeurteilung veranschaulicht.

Diagramm anklicken, um es in voller Größe anzuzeigen

Inhalt

Geltungsbereich und Regeln der Zusammenarbeit

Geräteinventar und Netzwerksegmentierung

Drittparteien- und Lieferantensicherheitsmaßnahmen

Patch- und Firmware-Management

Incident-Response für IoT/OT

Jährliche Risikobeurteilung und Ausnahmebehandlung

Framework-Konformität

🛡️ Unterstützte Standards & Frameworks

Dieses Produkt ist auf die folgenden Compliance-Frameworks ausgerichtet, mit detaillierten Klausel- und Kontrollzuordnungen.

Framework Abgedeckte Klauseln / Kontrollen
ISO/IEC 27001:2022
ISO/IEC 27002:2022
NIST SP 800-53 Rev.5
EU GDPR
Article 32
EU NIS2
EU DORA
COBIT 2019

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Setzt gerätebezogene Anmeldekontrollen, sicheren Umgang mit Passwörtern und Verfahren für autorisierten Zugriff für IoT- und OT-Plattformen durch.

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Definiert Verfahren zum Erkennen, zur Vorfallmeldung und zum Beheben von IoT- oder OT-Vorfällen, einschließlich vermuteter Manipulation oder Betriebsstörung.

Richtlinie zu Social Media und externer Kommunikation – KMU

Stellt sicher, dass keine Geräteinformationen oder Netzwerksegmentierung extern geteilt werden, sofern nicht genehmigt.

Über Clarysec-Richtlinien - IoT-OT-Sicherheitsrichtlinie – KMU

Generische Sicherheitsrichtlinien sind häufig für große Konzerne konzipiert, wodurch kleine Unternehmen Schwierigkeiten haben, komplexe Regeln und unklare Rollen praktisch umzusetzen. Diese Richtlinie ist anders. Unsere KMU-Richtlinien sind von Grund auf für die praktische Umsetzung in Organisationen ohne dedizierte Sicherheitsteams entwickelt. Wir weisen Verantwortlichkeiten den Rollen zu, die Sie tatsächlich haben – wie dem General Manager und Ihrem IT-Provider – nicht einer Vielzahl von Spezialisten, die Sie nicht haben. Jede Anforderung ist in eine eindeutig nummerierte Klausel (z. B. 5.2.1, 5.2.2) aufgeschlüsselt. Dadurch wird die Richtlinie zu einer klaren, schrittweisen Checkliste, die Implementierung, Auditbereitschaft und Anpassung erleichtert, ohne ganze Abschnitte neu schreiben zu müssen.

End-to-End-Sicherheit über den Lebenszyklus

Deckt Installation, Betrieb, Überwachung und sichere Entsorgung ab, um IoT/OT-Sicherheitslücken und Risiken zu minimieren.

Vierteljährliche Inventar- und Update-Audits

Schreibt regelmäßige Überprüfungen vor, um veraltete, ungepatchte oder nicht unterstützte Geräte zu identifizieren, bevor Schwachstellen auftreten.

Ausnahmebehandlung mit kompensierenden Kontrollen

Ermöglicht zeitlich begrenzte Ausnahmen, erfordert jedoch stets dokumentierte Risikobehandlung und Risikominderungsmaßnahmen.

Häufig gestellte Fragen

Von Führungskräften – für Führungskräfte

Diese Richtlinie wurde von einer Sicherheitsführungskraft mit über 25 Jahren Erfahrung in der Implementierung und Auditierung von ISMS-Frameworks für globale Unternehmen verfasst. Sie ist nicht nur als Dokument gedacht, sondern als belastbares Rahmenwerk, das einer Prüfung durch Auditoren standhält.

Verfasst von einem Experten mit folgenden Qualifikationen:

MSc Cyber Security, Royal Holloway UoL CISM CISA ISO 27001:2022 Lead Auditor & Implementer CEH

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