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Asset-Management-Richtlinie

Umfassende Asset-Management-Richtlinie zur Sicherung, Nachverfolgung und Kontrolle aller organisatorischen Assets, ausgerichtet an führenden Normen und regulatorischen Anforderungen.

Übersicht

Die Asset-Management-Richtlinie (P12) legt Anforderungen für die Identifizierung, Asset-Klassifizierung, Vermögenswerteerfassung und den Schutz organisatorischer Assets über ihren gesamten Lebenszyklus fest und stellt Compliance, Eigentümerschaft und Sicherheit vom Onboarding bis zur Entsorgung sicher.

Zentralisiertes Asset Inventory

Schreibt ein vollständiges, auditierbares Inventar aller physischen, digitalen und Cloud-gehosteten Assets vor.

Eigentümerschaft & Klassifizierung

Definiert Asset-Eigentümer und Asset-Klassifizierung für Schutz und regulatorische Compliance.

Sichere Lebenszyklus-Kontrollen

Beschreibt den Umgang mit Assets von der Beschaffung bis zur sicheren Entsorgung und unterstützt Compliance und Risikomanagement.

Durchsetzung & Auditierbarkeit

Ermöglicht Richtliniendurchsetzung, interne/externe Audits und die Aufbewahrung von Auditnachweisen für regulatorische Anforderungen.

Vollständige Übersicht lesen
Die Asset-Management-Richtlinie (P12) legt die organisatorischen Anforderungen für die Identifizierung, Klassifizierung, Verwaltung und Absicherung aller Informations-Assets über ihren gesamten Lebenszyklus fest. Das Dokument zielt auf unternehmensweite Aufsicht und Governance ab und unterstützt Hardware-, Software-, Daten-, Cloud-, mobile, Remote- sowie von Drittparteien verwaltete Umgebungen. Kernziel ist es, vollständige Transparenz über das Asset-Portfolio zu erreichen, um wirksame Sicherheitskontrollen, die Zuweisung von Verantwortlichkeiten, regulatorische Compliance und verantwortungsvolle Außerbetriebnahmeanforderungen zu ermöglichen. Zu den durch diese Richtlinie geregelten Assets gehört ein breites Spektrum: Laptops, Desktops, mobile Geräte, Wechseldatenträger, Drucker, Netzwerkausrüstung, Software, Datenbanken, Backup-Daten, Verschlüsselungsschlüssel, strukturierte Daten und unstrukturierte Daten, Berichte, E-Mail, geistiges Eigentum, Cloud-Ressourcen, virtuelle Maschinen, Benutzerkonten, Konfigurations-Baselines, Lizenzen und mehr. Die Richtlinie gilt für sämtliches Personal, Auftragnehmer, Drittdienstleister und Drittanbieter, die Informations-Assets nutzen, verwalten oder darauf zugreifen, die der Organisation gehören oder von ihr kontrolliert werden. Dies umfasst auch Assets in Remote-, Hybrid- oder ausgelagerten Umgebungen und stellt sicher, dass Asset-Sicherheit und Nachverfolgbarkeit nicht durch den Standort beeinträchtigt werden. Ein grundlegendes Ziel ist die Pflege eines zentralisierten, korrekten und aktuellen Asset-Registers, das vom IT Asset Manager verwaltet und, wo möglich, mit anderen Konfigurationsmanagement-Systemen integriert wird. Jedes in dieses Inventar aufgenommene Asset muss verpflichtende Metadaten enthalten, darunter eindeutige Kennung, Eigentümerschaft, Klassifizierung, Standort und Lebenszyklusstatus. Für jedes Asset werden Asset-Eigentümer benannt, die dafür verantwortlich sind, die angemessene Asset-Klassifizierung, den Schutz und die regelmäßige Validierung der Aufzeichnungen sicherzustellen. Der Klassifizierungsprozess bildet die Grundlage der gesamten Richtlinie und stellt sicher, dass Assets entsprechend Sensitivität, Kritikalität und relevanten regulatorischen Anforderungen gekennzeichnet und verwaltet werden. Kennzeichnungsverfahren gelten sowohl für digitale Vermögenswerte als auch für physische Vermögenswerte; Handhabungsanforderungen (z. B. Verschlüsselung, verschlossene Aufbewahrung oder eingeschränkter Zugriff) müssen den Informationsklassifizierungsstufen entsprechen. Die Richtlinie beschreibt Sicherheitskontrollen in jeder Phase des Asset-Lebenszyklus: Onboarding, Umverteilung, Handhabung, Nutzung, sichere Rückgabe im Rahmen des Offboardings sowie sichere Entsorgung. Sie legt fest, dass die Nutzung von Assets den Standards zur zulässigen Nutzung von Unternehmenswerten entsprechen muss, und untersagt ausdrücklich die Zweckentfremdung von Assets zur privaten Nutzung, die Installation nicht autorisierter Software oder das Umgehen von Kontrollen wie Antivirensoftware und Verschlüsselung. Regeln für die Remote-Nutzung von Assets verlangen den Einsatz eines virtuellen privaten Netzwerks (VPN) oder eines sicheren Übertragungstunnels und können Mobile-Device- und Endpoint-Management-Lösungen erfordern. Sichere Außerbetriebnahme- und Zerstörungspraktiken werden klar geregelt und verlangen kryptografische Löschung oder physische Zerstörung mit Bestätigung und Dokumentation. Zur Unterstützung fortlaufender Compliance und des Risikomanagements ist die Asset-Management-Richtlinie mit dem Risikoregister der Organisation verknüpft und unterstützt Risikobeurteilung, Ausnahmemanagement und Auditprozesse. Verstöße, wie nicht registrierte oder nicht autorisierte Assets, unsachgemäße Entsorgung oder das Deaktivieren von Kontrollen, sind Gründe für Eskalation und können zu Disziplinarmaßnahmen, Lieferantenstrafen oder sogar Gerichtsverfahren führen. Regelmäßige Richtlinienüberprüfungen beziehen mehrere Interessenträgergruppen ein und werden durch regulatorische Änderungen, Auditfeststellungen, Sicherheitsvorfälle oder wesentliche operative Änderungen ausgelöst. Das Dokument schließt mit Verweisen auf verwandte Richtlinien (u. a. Zugangskontrolle, Datenklassifizierung, Aufbewahrung und Entsorgung, Protokollierung und Überwachung, Incident-Response) und stellt sicher, dass Asset-Management eine zentrale Säule der übergreifenden Governance-Struktur der Organisation bildet. Diese Richtlinie ist nicht ausdrücklich als KMU-Richtlinie gekennzeichnet. Sie ist für Organisationen mit benannten Teams wie IT, Chief Information Security Officer (CISO), Asset Manager sowie verschiedenen Compliance- und operativen Interessenträgern konzipiert, erfüllt die umfassenden Anforderungen der ISO/IEC 27001:2022 und unterstützt gängige Frameworks.

Richtliniendiagramm

Diagramm zur Asset-Management-Richtlinie mit Darstellung von Inventarerstellung, Zuweisung von Verantwortlichkeiten, Klassifizierung, Lebenszyklus-Kontrollen, Ausnahmebehandlung und Compliance-Überprüfungsschritten.

Diagramm anklicken, um es in voller Größe anzuzeigen

Inhalt

Geltungsbereich und Regeln der Zusammenarbeit

Asset Inventory und Metadatenanforderungen

Verfahren zur Asset-Klassifizierung und Kennzeichnung

Asset-Lebenszyklus (Onboarding, Rückgabe, Entsorgung)

Governance für Drittparteien- und Remote-Assets

Integration von Audit und Incident-Response

Framework-Konformität

🛡️ Unterstützte Standards & Frameworks

Dieses Produkt ist auf die folgenden Compliance-Frameworks ausgerichtet, mit detaillierten Klausel- und Kontrollzuordnungen.

Framework Abgedeckte Klauseln / Kontrollen
ISO/IEC 27001:2022
ISO/IEC 27002:2022
NIST SP 800-53 Rev.5
EU GDPR
Article 30Article 32
EU NIS2
EU DORA
COBIT 2019

Verwandte Richtlinien

Zugriffskontrollrichtlinie

Stellt sicher, dass Asset-Transparenz mit Zugriffsrechten und Authentifizierungsmechanismen über Systeme und Datenumgebungen hinweg übereinstimmt.

Onboarding- und Offboarding-Richtlinie

Regelt die zeitgerechte Zugriffsbereitstellung sowie die Rückgabe physischer und logischer Assets bei Personalwechseln.

Richtlinie zur Datenklassifizierung und Kennzeichnung

Legt verbindliche Klassifizierungsregeln für Assets fest, die Kennzeichnung, Handhabung und Entsorgungsverfahren bestimmen.

Datenaufbewahrungsrichtlinie und Entsorgungsrichtlinie

Definiert Zeitpläne und Methoden der sicheren Entsorgung für digitale und physische informationshaltige Assets.

Protokollierungs- und Überwachungsrichtlinie

Ermöglicht die Nachverfolgbarkeit von Asset-Zugriff und -Nutzung durch Protokollierung, Endpunktsichtbarkeit und Benutzerverhaltensmetriken.

Incident-Response-Richtlinie (P30)

Unterstützt schnelle Eindämmung und Untersuchung von Asset-bezogenen Sicherheitsvorfällen, z. B. verlorenen Laptops oder nicht nachverfolgten Speichermedien.

Über Clarysec-Richtlinien - Asset-Management-Richtlinie

Wirksame Sicherheitsgovernance erfordert mehr als nur Worte; sie verlangt Klarheit, Rechenschaftspflicht und eine Struktur, die mit Ihrer Organisation skaliert. Generische Vorlagen scheitern häufig und schaffen Unklarheiten durch lange Absätze und nicht definierte Rollen. Diese Richtlinie ist als operatives Rückgrat Ihres Sicherheitsprogramms konzipiert. Wir weisen Verantwortlichkeiten den in modernen Unternehmen üblichen Rollen zu, einschließlich Chief Information Security Officer (CISO), IT- und Sicherheitsteams sowie relevanten Ausschüssen, und stellen so klare Rechenschaftspflicht sicher. Jede Anforderung ist eine eindeutig nummerierte Klausel (z. B. 5.1.1, 5.1.2). Diese atomare Struktur erleichtert die Umsetzung, die Auditierbarkeit gegen spezifische Kontrollen und eine sichere Anpassung, ohne die Dokumentintegrität zu beeinträchtigen – und macht aus einem statischen Dokument ein dynamisches, umsetzbares Rahmenwerk.

Governance für Drittparteien-Assets

Verlangt von Drittanbietern, Inventare zu führen und über vertragliche Vereinbarungen gleichwertige Standards für Asset-Nachverfolgung, Kennzeichnung und Entsorgung durchzusetzen.

Shadow IT & Ausnahme-Kontrollen

Implementiert Netzwerk-Scans und Richtlinien-Ausnahmeprotokolle, um nicht autorisierte oder nicht verwaltete Assets zu erkennen und Risikoszenarien formal zu behandeln.

Integriertes Risikomanagement

Verknüpft Asset-Inventare mit Risikoregistern und Business-Impact-Analysen für gezielte Bedrohungsmodellierung und Compliance.

Häufig gestellte Fragen

Von Führungskräften – für Führungskräfte

Diese Richtlinie wurde von einer Sicherheitsführungskraft mit über 25 Jahren Erfahrung in der Implementierung und Auditierung von ISMS-Frameworks für globale Unternehmen verfasst. Sie ist nicht nur als Dokument gedacht, sondern als belastbares Rahmenwerk, das einer Prüfung durch Auditoren standhält.

Verfasst von einem Experten mit folgenden Qualifikationen:

MSc Cyber Security, Royal Holloway UoL CISM CISA ISO 27001:2022 Lead Auditor & Implementer CEH

Abdeckung & Themen

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Typ: policy
Kategorie: Enterprise
Standards: 7